Perfektes Wochenende :-)
„Autumn in Winter !“ Hab ich letztens noch Bilder mit dem Hinweis „Summer in Autumn“ gepostet, befinden wir uns jetzt Mitte November im Indian Summer
.
Gestern mit Papa frühstücken und einkaufen, dann nachmittags mit Julia beim Lauftreff auf der Breitenborner Höhe gewesen. Sie hat sich spitze auf der 10er Runde geschlagen. Danach gab es eine leckere Spinatblätterteigrolle. Später Abend dann „Kultur“ mit der Rockformation Diskokugel, die trat in der alten Schlüchterener Disco im Rahmen einer Kulturwoche (Kulturwerk 2011) auf. Claudia und Bernd waren auch dabei. Etwas skurrile Kulisse, eher Vernissage als Konzert. Aber lustig war es, Magnus war das erste Mal mit seiner Schweineorgel lauter als Stefan. Gegen 1:00 völlig übermüdet im Bett. Heute früh gegen 7:30 raus, denn ich mußte mich auf den langen Lauf mit Johanna und Holger vorbereiten. Um 10:00 Uhr ging es bei schönsten Sonnenschein los, die ersten Kilometer vielen mir noch etwas schwer aber dann rollte es. Nachdem wir die lange Steigung gemeistert hatten lief es wie geschmiert. Insgesamt waren es rund 180 Höhenmeter Anstieg auf der Strecke. Rund 17km in 1:42 , wir nahmen zwischenzeitlich etwas Tempo raus.
Hier der Link zur Strecke, ich habe beim GPS die P-Pausen nicht rausgestoppt, die Zeit lief durch.
Der Tag ging so schön weiter……. . Adventsausstellung im „blumen & mehr“ – tolle Sachen, aber leider hatten noch sehr viele andere die gleiche Idee sich die Sachen an zusehen. Danach bummelten wir durch die Stadt, die Fotoapparate gezückt. Jule fotografierte Türen, ich probierte das Tele aus. Im wunderbaren „petit four“ wärmten wir uns auf und dann sahen wir uns noch eine kleine (schöne) Ausstellung in der Synagoge an. Jetzt noch die Bilder taggen, rumgammeln und dann gibt es zum Abschluß noch eine Kürbissuppe.
Schade, könnte noch ein paar Tage so weitergehen……
platt…..
Ich bin platt, aber so richtig. Mal der Reihe nach, letzten Samstag (29.10.) hatte ich eine schnelle Tempoeinheit, die wieder erwarten gut lief. 5 Kilometertempo, wobei der Puls bis auf 164 steigen sollte. Raus kamen ein Schnitt von 4:33 und ein stetig steigende Pulskurve bis 165 (151/165). War eine tolle Sache…am späten Nachmittag ging es dann zum 50ten Geburtstag von Kalle (Worms), viel Bier, lange stehen 19:00 – 3:00 und dann Feldbettlager mit 17 Leuten.
In der Nacht bekam ich einen unbeschreiblichen Wadenkrampf, ich dachte das zerreißt mir alle Muskeln. Ich hab das erst zum zweiten oder dritten Mal in meinem Leben gehabt…. . Unausgeschlafen ging es wieder zurück in Richtung Heimat. Jule war ziemlich fertig und ich war auch müde, so ging es also nicht an die Marathonstrecke, sondern nach Hause auf die Couch. Den Marathon hatte ich ja aufgezeichnet und so konnte ich das Rennen entspannt genießen während Jule neben mir schlief.
Am nächsten Tag ging es nach Bensheim, dort hatte ich eine VMware Schulung. Ich stand schon früh auf (5:30) um zu packen. Die Zeitumstellung machte das für mich einfach…. . Ich packte für drei Tage, laufen wollte ich auf jeden Fall. Dort stellte sich raus das ich mich getäuscht hatte der Lehrgang ging nur zwei Tage, egal…. . So direkt nach dem ersten Schulungstag, ein checken und auf die Piste. Mittlerweile hatte ich auch bemerkt das es schon ab 17:00 zu dämmern anfing. Also statt Sightseeinglauf, drehte ich meine Runden um einem idyllisch gelegenen Badesee in der Nähe meines Hotels. So ruhig…der See lag direkt an der einen Längsseite direkt an der A5. Der Abstand zu den Leitplanken war maximal 10 Meter, hatte man die Längsseite geschafft traf man direkt auf die Rückseite eines Baumarktes, die nächste Längsseite des Sees lag an einer Zubringerstrasse zu diesem Industriegebiet. Egal, ich drehte meine Runden, es war sehr warm und ich fühlte mich als ob ich einen 5er Schnitt lief….. . Ich schwitzte, hechelte , die Pulswerte passten aber zur Geschwindigkeit (12km, 5:33er Schnitt 142/152) . Die Nacht im Hotel schlief ich nicht besonders und wachte viel zu früh auf (Zeitumstellung). Nachmittags ging es dann wieder über die Autobahn nach Hause. Ich war völlig kaputt…. . Die nächste Nacht war noch schlimmer, ich war schon um 5:00 Uhr auf und vor dann viel früher ins Büro. Völlig übermüdet….fuhr ich schon früh nach Hause, denn ich wollte die anstehenden Intervalle noch im hellen beginnen.
Tja, das war es dann …… Ich habe noch niemals Intervalle abgebrochen aber es ging nicht. Es herrschte zwar starker Gegenwind, aber das hatte ich ja schon öfters… . Die ersten beiden Intervalle gingen noch so einigermaßen, bei dritten wollte ich nach der Hälfte nicht mehr. Ich lief es zwar irgendwie noch durch, aber nur mit dem Gedanken das ich aufhören würde. Danach ging, trabte ich nach Hause. So richtig kann ich das nicht einordnen, der Puls ist in dem für dieses Tempo normalen Bereichen geblieben, aber ich konnte einfach nicht mehr. Am Donnerstag saß ich den ganzen Tag in einer Sitzung, gegen Mittag fingen meine Augen an zu brennen und mir tat alles weh. Die üblichen Anfänge einer nahenden Erkältung. Also pausieren und den Start bei der Winterlaufserie canclen….. . Nachdem Tag Pause ging es mir freitags wieder besser. Ich beschloss stattdessen am Samstag beim Kaffeelauf vom LT. Höchst mit zumachen. Da stehen zwei Strecken 10 und 15 km ohne Zeitnahme zur Wahl. .. Ich kannte die Strecken nicht da ich es in den letzten Jahren nie geschafft hatte mit zu machen. Jule (!) entschloss sich die 10km zu laufen. Ich startete in der flotten Gruppe, Jule lief mit Döbi. Es ging direkt vom Start weg nur noch bergauf, Jule verfluchte mich bestimmt. Ich fluchte auch und rannte mit den anderen den Berg hinauf…..so nach 30 Minuten war mir klar das ich die 15km nicht schaffen würde. Mir taten das Knie und die Waden dermaßen weh…. . Den Anschluss hatte ich aber noch nicht ganz verloren. Sabine, ich und ein dritter trennten uns an der 10er Abzweigung von den anderen und liefen in Richtung Ziel. Der Schotter und das bergablaufen schmerzten…… . Sabine zog weg und ich konnte meinem Begleiter nicht mehr folgen. Schmerzen, Frust……irgendwann kam ich dann als dritter beim Zehner ins Ziel (10,3km +200HM 5:30 148/171 56:45). Ich habe und war FERTIG……Jule kam entspannt und glücklich ins Ziel
!! Danach haben wir die leckere Kuchentheke geplündert. Mir tat alles weh und ich war müde…..trotzdem entschlossen wir uns noch für einen Besuch des kalten Marktes in Schlüchtern. Danach noch Wetten das, aber ich verschlief so einiges….. . Heute früh überlegte ich lange was und mit wem ich laufen sollte. Jule hatte keine Lust. Glücklicherweise schrieb ich keine SMS an die anderen und lief alleine durch das Tal. Die Waden waren zu, es war eher ein steifes Gewackel statt laufen. Mir tat alles weh und ich kam nicht voran. Nach einer Stunde waren die Muskeln etwas wärmer und es schmerzte dann nicht mehr so. Schneller wurde ich nicht. 6:31er Schnitt, Puls 121/131 , 14 Kilometer 1:31
. Jetzt muß ich dringend einen Termin bei Lydia klar machen und den Körper entsäuern……
zwischendurch, da der Winter ansteht…..
K-Tal Erinnerungen (wie oft sind wir da rauf und runter gefahren…mit dem Auto)
kein Frankfurt Marathon
Vollständigkeitshalber sein hier nochmals erwähnt das ich bei Jubiläumsmarathon nicht starte.
Den Marathon habe ich schweren Herzens vernünftigerweise schon vor München „beerdigt“. Für einen halben hat es gereicht, für einen ganzen reicht es eben nicht.
Mit 200km (eher weniger)Trainingskilometern im gesamten August und September fehlt mir die Substanz für einen Marathon. Ich würde ankommen aber danach wäre, wie nach dem diesjährigen (fast trainingsfreien) BGL die Batterie wieder komplett leer und die Lauflust für einige Zeit weg.
Da es aber in 2012 früh losgeht und ich mir was vorgenommen habe, will ich mich nicht völlig auspowern.
Syltlauf im März (33km) und dann der Weiltalwegmarathon im April (bin ich schon gemeldet) -> klares Ziel sub 3:30 an die Bestleistung ran oder besser…..
Deshalb geht es jetzt ohne Unterbrechung weiter bzw. erst richtig los. Diese Woche gammel ich noch etwas aber dann nehme ich das wieder ernster.
München (Halb)-Marathon 09.10.2011
Hier erst mal kein Text zum Trainingszustand und dem Ausflug nach München. Die Anmerkungen zur „Organisation“ des Laufes folgt nach der Laufbeschreibung.
Wir stiegen am Halbmarathonpunkt (Bogenhausen) in den Marathon ein, der Zeitgleich um 10:00 mit uns am Olympiapark startete. Im Vergleich zu den Tagen zu vor und danach hatten wir optimales Laufwetter, 8 Grad sehr frisch und zum Teil windig.
Um 10:00 ging es mit Wut im Bauch auf die Strecke, die Erklärung folgt im Teil zur Orga. Das Klemmbrett hatte notiert (1:45 – 1:48 sollten drin sein). Mir blieb nur die Zahl 1:48 und die drei Minutenspanne im Gedächtnis. Aus dieser Grund redete ich das ganze Wochenende von 1:48 – 1:51. Egal, die ersten zwei Kilometer war ich mit 4:40 und 4:44 zu schnell, der nächste war das etwas zu langsam 5:13. Ich hatte das ganze Rennen das Gefühl das ich leicht bergan gelaufen bin, zumindest die ersten Kilometer auf der Halbdistanz gingen auf und ab (Unterführungen,sanfte Ansteige) und ich musste einen Rhythmus finden. Die Gegend wechselte von Wohngebiet in Industriegebiete, vorbei am Ostbahnhof. Den fünften Kilometer durchlief ich mit 00:24:35, also alles besser als gedacht. Da der Puls auch weiterhin auf 147 blieb behielt ich das „gefundene“ Tempo bei. Im Gegensatz zu Amsterdam hatte ich in meinem Teil des Feldes genug Platz, allerdings fand sich niemand der ein gleichmäßiges (mein) Tempo lief. So zog ich alleine durch die Stadt. Langsam kamen wir in die schöneren Teile der Innenstadt, hier wechselte dann aber ganz oft der Belag (großes und kleines Pflaster, obacht Strassenbahnschienen), und der Kurs bekam etliche Ecken und Kanten. Es ging am weißen Haus (da feierten wir dann abends) vorbei das erste Mal über den Marienplatz. Dort stand der Vanman und unterhielt die recht überschaubare Menge. An der gesamten Strecke war sehr wenig los…. . Dann eine längere Schleife und wieder über den Marienplatz. Den Kilometer 10 hatte ich zwischenzeitlich in 49:28,70 passiert. Der getapte Klaus überholte mich kurz hinterm Marienplatz, er ist insgesamt mit 1:39:xx ins Ziel gekommen. Nun näherten wir uns den Streckenteilen bei denen wir Gegenverkehr hatten. So sahen mich Jörg und Klaus und feuerten mich an
. Da dachte ich: So kurz hinter denen ? Wie denn das ? Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht das eine sehr lange Schleife vor mir liegen würde, bis ich wieder an die selbe Stelle kommen würde. Mein Tempo und Puls blieben gleich und so lief ich unbeeindruckt einfach meinen Stiefel weiter. Kilometer 15 durchlief ich mit 01:13:43, wobei hier irgendwas nicht stimmt, denn für den nächsten Kilometer habe ich 6:18 (!) gestoppt, die davor und danach waren immer kurz unter und über dem 5er Schnitt. Naja, an einen Einbruch erinnere ich mich nicht und an den Verpflegungsstationen hielt ich mich nicht lange auf, seltsam. Es gab ja sowieso nur kaltes Wasser oder pinkfarbene Isobrühe. So jetzt noch die letzten Kilometer abspulen, es wurde nochmal richtig eng. Auf der Maximilianstrasse, an der Stelle an der wir parallel zu einander liefen war auf dem Weg zum Ziel noch ein U-Turn eingebaut, so dass drei Spuren belaufen wurden. Am U-Turn liefen wir auf die zum Teil walkenden „Zehner-Teilnehmer“ auf. Vollbremsung, Zickzacklauf, aber der Stau löste sich….schön blöd. So noch ein paar lange Geraden bis zum Olympiapark. Hier ging es wieder leicht bergan, langsam begriff ich das ich 1:45 laufen konnte, irgendwie hab ich mir während des Laufes keine Gedanken dazu gemacht. Also nochmal einen Zahn zu legen und versuchen unter 1:45 zu kommen. Kurz vorm Stadion war noch ein „Einpeitscher“ der mit seiner Anlage Stimmung machte, 1200m bis zum Ziel. Weiterhin leichter Anstieg mehr Gas und durch den „Discotunnel“ -> wie süß, auf die Tartanbahn, hier wurde man gleich „freundlich“ auf die Außenbahn geschickt. So jetzt eine noch eine ganze Stadionrunde, aber unter die 1:45 kam ich dann doch nicht mehr. Ich war 17 Sekunden drüber, sauer war ich darüber nicht, da ich doch mit 1:50 geplant hatte. Bei der Durchsicht der gestoppten Zeiten, ist mir bis auf die ominösen 6:18 nicht klar wo ich die Zeit liegengelassen habe. Die mitgebrachten Laufteamfans feuerten mich beim Zieleinlauf auch noch an. Das war es dann schon, danach begann wieder die „Organisation“ . Fazit, ging viel besser als gedacht
!
5. 00:24:35
10. 00:49:29
15. 01:13:43
21,1 01:45:17
Technische Daten: Halbmarathon – 1:45:17 – (5:00′) – Avg 148 – MaxPuls 171
Organisation ?!:
Nach dieser Erfahrung wundert es mich nicht, das die Olympia nicht bekommen haben. Es begann schon am Freitagabend. Hätten wir es vorher gewußt, wären wir mit der Strassenbahn zur Marathonmesse/Startnummernausgabe gefahren. So aber fuhren wir mit der U-Bahn. Dann im Regen und Dunkelheit durch den Olympiapark gestolpert, die Schilder zur Startnummernausgabe waren sehr klein und im Regen leicht zu übersehen. Endlich da, für den Orgabeitrag von 39 Euro, gab es dann in der Tüte ein Traubenzucker einmal Waschmittel und Werbung. Zum Vergleich Amsterdam hat 23 Euro gekostet.
Vor dem Lauf das absolute Chaos, 6000 Läufer versuchten Ihre Beutel in vier LKWs abzugeben in denen jeweils ein Helfer stand. Gedränge, Geschubse, Verzweiflung…..Chaos pur -> deswegen hatte ich die Wut beim Start im Bauch. Ich frage mich wo wir uns hätten unterstellen bzw. umziehen sollen falls es wie die letzten Tage geregnet hätte.
Auf bzw. an der Strecke war sehr wenig los, die Verpflegung war gut bis auf die Tatsache das es bei dieser Witterung nur (eis)-kalte Getränke gab. Besonders die Marathonläufer hätten sich bestimmt über einen Tee gefreut.
Im Ziel dann anstehen für die Medaille (ich nahm die mir dann selbst), Folie, Bier, Äpfel und Brezel. Für deinen Halbmarathon war die Verpflegung gut, aber für einen Marathon…. . Nur einen Stand mit Tee. Dann das Gedrängel vor dem Übergang aus dem Innenraum zum Stadion. Bei mir ging es noch, später war dann der ganze Innenraum voll und alles versuchte über die Treppe zu kommen. Das schlimste kam noch, die Beutelsucherei. Ich war nassgeschwitzt, mir war kalt und nun suchte ich meinen Beutel. Einmal um das Stadion herum, da unter der Tribüne die Beutel beginnend ab 1.000 sortiert waren. Ich hatte die Nummer 15502, also laufen…. . An den Ausgabestellen herrschte das Chaos, die Helfer waren überfordert und an einigen Ausgabestellen waren gar keine Helfer. Ich suchte mir meinen Beutel selbst, nachdem ich 10 Minuten vergeblich Beutel umgedreht hatte, schnappte ich mir eine Helferin und schnautze die an. Das ist sonst nicht meine Art, aber mir war einfach kalt. Ich denke ich war mittlerweile schon 20 Minuten im Ziel und hatte noch die nassen Klamotten an. Sie suchte auch noch fünf Minuten und dann endlich mein Beutel. Jetzt schnell umziehen, ich machte mich nicht auf die Suche nach den Umkleiden bzw. der Dusche denn ich wollte mich schnell umziehen. Nachdem ich damit fertig war traf ich Wolfgang, dem die Sucherei noch bevorstand. Hier gleiches Spiel, nur dauerte es noch länger. Hier hätten wir jede Menge Beutel einfach mitnehmen können. Ich hatte dann genug von allem und vor direkt ins Hotel um zu duschen.
Noch was, die Urkunde ist ehr bescheiden.
25 Stundenlauf im Wiesbadener Kurpark
Hm, wie anfangen wo aufhören, es waren ja insgesamt mehr als 25h. Sachen zusammensuchen, Pizza und Rotweinkur. Die beiden letzteren Punkte sorgten für eine sehr unruhige Nacht und um 5:30 klingelte schon wieder der Wecker. Klaus wollte mich um 7:30 abholen und ich musste die Sachen noch einpacken. Hatte ich an alles gedacht ? Im letzten Jahr war ich nicht dabei, es war also ein Blindflug. Der Touran wurde KNALLVOLL. Holger, Thomas, Klaus und ich dazu Taschen, Liegen, Stühle, Kuchen, Getränke uvm. ….. .
Die folgenden Eintragungen habe ich aus einigen Mails, die ich nachdem Wettkampf geschrieben hatte „destilliert“. Deshalb passen die Übergänge nicht immer so gut zusammen und das ganze ist nicht aus einem Guss.
Ab nach Wiesbaden….wir waren gegen 9:00 im Kurpark, das Rennen startete um 10:00, also schnell ausladen. Wir waren erst als zweite „Schicht“ eingeplant. Die erste „Schicht“ – Monika, Helmut, Klaus und Sabine waren schon da und hatten die Unterlagen abgeholt. Wir richteten alles soweit ein, bereiteten die Startnummern und Getränkebecher vor.
Unser Team startete in der FUN-Klasse, da darf man maximal mit 25 Leuten antreten. Wir hatten insgesamt 23 Leute im Einsatz. Selbst in der FUN-Klasse, besonders wenn man wie wir, im vorderen Feld mitmischen will, ist das kein Spaziergang. Die 925 Meter Parkrunde muss Vollgas gelaufen werden. Das hieß für mich im Grunde immer unter 4 Minuten pro Runde bleiben. Schaffen kann man das nur wenn man in Teams am Start steht. Es muss sich immer einer auf der Runde befinden. Wir waren entweder zu viert und die den frühen Morgenstunden zu fünft am Start. Eine Schicht dauerte zwei Stunden. Das bedeutet das man in zwei Stunden ungefähr 9 Mal sprinten musste. Insgesamt habe ich drei Schichten gemacht, zwischen 12:00 – 14:00Uhr (superschwül zwischen 24 – 30 Grad), dann nach 8 Stunden Pause (von 22:00 -0:00) und danach mein Lauf in den Morgen von 05:00 – 07:00 Uhr. Insgesamt bin ich (fast) einen kompletten Halbmarathon gesprintet.
Die direkten Mitbewerber sollte man im Blick haben, zumal es auf den ersten drei Plätzen ziemlich eng zugeht. Dieses Jahr waren es die gleichen Vereine wie im letzten Jahr. LV Wiesbaden, wir und die Kaufmänner aus Mainz. Wir lagen relativ schnell auf Platz 2 und führten bis gegen 16:00 Uhr mit sechs Runden vor dem dritten (Kaufmänner). Dann nahmen die uns 14 Runden ab. Keine Ahnung wie, wir hatten zwar nicht die schnellsten auf der Piste, aber so schlecht waren die Mädels nicht. Bis wir um 22:00 Uhr wieder dran waren, lagen wir also auf Platz drei mit acht Runden Rückstand. Wir liefen dann in zwei Stunden drei Runden raus und so lagen wir nur noch fünf Runden hinter Platz 2. Bis 5:00 schafften die nächsten „Schichten“ denen noch zwei Runden abzunehmen. Wir waren wieder ab 5:00 Uhr, diesmal zu fünft dran. Glücklicherweise schafften wir den Ausgleich und unsere Nachfolger machten den Sack dann zu. Es wurde sehr verbissen gekämpft. Wir führten kurz vor Schluss mit fünf Runden und verloren dann mit unserer Ehrenrunde noch eine Runde, da die Kaufmänner bis zur letzten Sekunde gekämpft haben.
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Es war das härteste, anstrengendste und schönste (Gemeinschaftserlebnis) was ich läuferisch bisher bewältigt habe. Zwischen Samstag 5:30 – Sonntag 14:30 habe ich ca. eine Stunde geschlafen.
Eine so gute Organisation habe ich bei einer Laufveranstaltung selten erlebt. Die Duschen und Toiletten waren super sauber. Ich glaube bis auf die Nachtstunden wurden die alle zwei Stunden gereinigt. Die Verpflegung war auch top, dank unserem Sponsor konnten wir immer und zu jeder Essen und trinken was wir wollten. Das Küchenzelt stand genau wie die sanitären Anlagen, fast genau vor unserer „Haustür“.
Ich könnte hier noch endlos über die Ereignisse und Erlebnisse innerhalb der 25 Stunden berichten, aber das wird einfach zu viel.
Insgesamt sind wir 403 Runden in den 25 Stunden gelaufen.
Nachtrag:
Ich bin erkältet mit der Hoffnung zum Wettkampf hin, das ich die Erkältung rauslaufe. Leider war das Gegenteil der Fall, die Erkältung begleitete mich noch fast den kompletten September. Was letztendlich zur Folge hatte, dass ich den FFM-Marathon aufgrund von Trainingsmangel absagen musste. Trotzdem möchte ich diese Erfahrung nicht missen. Ich hoffe das klappt im nächsten Jahr wieder
!!
zwischen Festival und Wettkampf
Die letzten Wochen waren anstrengend und läuferisch, sagen wir mal, wenig ergiebig. Müde vom Festival und Jules 40ten begann der zweite Anlauf zur Marathonvorbereitung. Es lief nach der langen Pause, besser als gedacht und ich freute mich auf das Laufevent (25 Stundenlauf) am Wochenende. Im Büro waren einige erkältet und schon am Donnerstag kratze mein Hals und die Augen brannten. Ich bin aber trotzdem brav meine Trainingsunde gelaufen, zwar am unteren Limit aber das war ok. Jule hatte ich mittlerweile auch angesteckt….. . Am Freitag vorm Lauf kam ich ziemlich spät aus dem Büro, die Erkältung war da, ich hätte eigentlich noch laufen müssen. Da wir aber auch noch Besuch hatten, lies ich das sein. Ich beschloss das übliche Rotweinkur und dann zum Wettkampf. Entweder würde ich die Erkältung rauslaufen und die würde richtig rauskommen….. .
25. Fantasy Filmfest 2011 Abschlusstag (Tag 8)
Letzter Tag und völlig übermüdet… . Jule mußte schon um 7:00 Uhr aufstehen, da Sie um 8:00 Uhr einen Termin hatte…. . Den Vormittag saßen wir wie Falschgeld hier ab. Dann relativ früh nach FFM. Jule nutzte die Zeit um sich beim Fahrrad Böttgen Räder anzuschauen, der ist gegenüber von unserem Parkhaus. Es ging schon um 14:30 los, da wir im Kino 8, danach den langen Japaner gucken wollten. Der letzte Tag zeigte nochmal die ganze Bandbreite des Festivals, vom Psychothriller über „kranke“ Japaner, Gruselfilm und Genereactionfilm…. .
The Holding:
Landlust, da In-Thema der heutigen Zeit mal anderes. …..Psychoterror im anderen Setting, absehbar aber gut gemacht. Ich ziehe nicht aufs Land
. Dafür (6,5/10)
Cold Fish:
Das sind die Zutaten für einen Japaner: Sex, Gewalt, skurrile Geschichte und lange Laufzeit. Hier war alles drin, obwohl ich irgendwie das Gefühl hatte, das mir die Geschichte bekannt vorkam. Nach 144 tiefgefrorenen Minuten im Kino 8, standen nur noch zwei Filme auf der Liste. (7/10)
The Innkeepers:
Old Shool Gespensterfilm, den hatte ich eigentlich nicht auf der Liste da ich defintiv kein Ti West Fan bin. Wieder mal, wie in diesem Jahr öfters, einfach mal mitgegangen. Die einzige Überraschung bei dem Film war die unglaubliche gute Hauptdarstellerin , für mich die Entdeckung dieses Festivals und die Dialoge. Über den Rest legen wir den Mantel des Schweigens. (5,5/10) <- davon alleine drei Punkte für Sara Paxton.
Raus aus dem Kino mit der Info von Rudi das er uns, den Dauerkartenbesitzern, zwei Reihen (O die beste Reihe) im Kino 6 reserviert hat und wir uns doch schon unsere Plätze aussuchen sollten. War ganz praktisch.
Attack the Block:
Hey, endlich mal wieder ein Abschlussfilm, der den Namen verdient. Klasse Geschichte, besonders auch die Kiste wie und warum die Aliens auf die Erde kommen. Lustige Dialoge, skurrile Situationen, Tempo, Lacher und damit endete leider das diesjährige FFF.
Zum ersten Mal in meiner FFF-Geschichte gab es keine Plakate ! Das metropolis hatte die entsorgt, das passt ins Bild das ich mittlerweile von dem Laden habe. Dazu in den Randnotizen, bzw. dem FFF-Fazit mehr.
Unsere Abschlußfeier, wieder im 21th Jahrhundert und nicht im unsäglichen Yours. Es waren fast 40 Leute da, Palaver, trinken, feiern, mal wieder ein schöner Abschlußabend. Rudi war leider nur kurz da. Ich war völlig fertig…und freute mich aufs Bett. Wieder ist ein Jahr vorbei. Ich glaube wir gehen mal wieder zu den Nights…… .

